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Keine Angst vor morschen Knochen
 
Programm:

9:30-10:00 Uhr Eröffnung
Begrüßung, Grußworte der Kooperationspartner: Frau Karin G. Mertel, Vorsitzende des Netzwerk-Osteo¬porose e.V. und Herr Reinhard Schneider, Vorsitzender des Behinderten-Sportverbandes NRW e.V. (BSNW), evtl. Grußworte des Präsidenten des Apothekerverbandes u./o. von Frau Rüttgers: Herbert arbeitet dran!, Vorstellung des Programms, Organisatorisches

10:00-10:45 Uhr
Impulsreferat:
Osteoporose ist keine Schicksalsfrage! Knochengesundheit durch Ernährung
Referentin: Frau Karin G. Mertel, Vorsitzende des Netzwerk-Osteoporose e.V.
Osteoporose kann jeden treffen! Und dennoch ist Osteoporose nicht ausschließlich eine Frage des Schick¬sals. Besonders betroffen sind ältere Frauen und Männer, Jugendliche und auch bereits Kinder. Die Risi¬ken und Ursachen für eine Osteoporoseerkrankung sind vielfältig. Deshalb bieten Kenntnisse darüber eine gute Chance, den Knochenstoffwechsel und den Krankheitsverlauf frühzeitig positiv zu beeinflussen. Der Vortrag behandelt den Knochenstoffwechsel, den Bauplan der Knochen und die Knochenfunktion ebenso wie die Merkmale der Osteoporose, medikamentöse Behandlung, die Rolle von Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen. Darüber hinaus erfahren wir mehr zu den oftmals die Osteoporose begleitenden und/oder auslösenden Erkrankungen wie z. B. Krankheiten, die eine Cortison-Behandlung erforderlich machen, Nierensteine, Untergewicht, Magen-Darmerkrankungen usw.

11:15-12:00 Uhr
Impulsreferat:
Bewegung, Sport und Knochengesundheit – Was weiß die Wissenschaft?
Referent: Dr. Georg Schick (BSNW), Dipl.-Sportl. und Sportwissenschaftler mit dem Schwerpunkt ge¬rontologische und geriatrische Aspekte des Sports
Bewegungs- und Sportaktivitäten (BSpA) werden überall zur Vorbeugung und Behandlung von Oste¬oporose empfohlen. Aber welche Effekte sind überhaupt wissenschaftlich untersucht und zuverlässig nachgewiesen? Diese grundsätzliche Frage soll näher beleuchtet und beantwortet werden. Dabei stehen die vielfältigen Möglichkeiten der Vorbeugung und besonders der Behandlung der Osteoporose durch BSpA im Mittelpunkt. Körperliche Effekte auf Knochengesundheit, Kraft und Koordination werden ebenso thematisiert wie psychosoziale Effekte (z.B. auf Befindlichkeit und Schmerzen). Konsequenzen für Gesundheitswesen und Wissenschaft sowie konzeptionelle Empfehlungen für den Osteoporosesport runden den Vortrag ab.

14:00-14:45 Uhr Workshoprunde I
14:45-15:00 Uhr Wechselpause
15:00-15:45 Uhr Workshoprunde II
15:45-16:00 Uhr Wechselpause
16:00-16:45 Uhr Workshoprunde III

ca. 17:00 Uhr Programmende

Zu den Workshops
Grundsätzlich möchten wir eines vermitteln: Jeder hat beste Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden und für seine Knochengesundheit Wirkungsvolles zu tun – und zwar durch bewusste Ernährung und Be¬we¬gung! Jeder hat also die Chance, durch den eigenen Lebensstil die persönliche Lebensqualität ent¬schei¬dend zu beeinflussen. Und jeder hat – spätestens nach dieser Veranstaltung – auch die Selbstverantwortung dazu!

Workshop 1
Osteoporose vorbeugen – durch Ernährung. Was ändert sich im Alter?
Referentin: Karin G. Mertel, 1. Vorsitzende des Netzwerk-Osteoporose e.V.

Das Altern an sich ist ein individueller Prozess, und hat grundsätzlich nichts mit Krankheit oder Ge-brechlichkeit zu tun. In jedem Abschnitt unserer Lebenszeit ist eine ausgewogene Ernährung für unsere Gesundheit von großer Bedeutung. Unser Workshop möchte aufmerksam machen auf die Prinzipien einer ausgewogenen Ernährung, auf veränderte Ernährungsformen im Alter und auf die Notwendigkeit, aus der Lebensmittelvielfalt das Richtige auszuwählen.
Workshop 2
Osteoporose vorbeugen – durch Ernährung. Was macht den Knochen stark?
Referentin: Ruth Bauer – Diplom-Oecotrophologin

Damit wir viele Vitalstoffe aus den uns zur Verfügung stehenden Lebensmitteln nutzen können, ist es hilfreich, über Kenntnisse zu Bestand und Zusammenhängen von Inhaltsstoffen verschiedener Le¬bens¬mittel zu verfügen. Auch im Hinblick auf z.B. Laktoseintoleranz werden entsprechende Alternativen auf¬gezeigt. Vitaminschonende Lagerung und Zubereitung von Lebensmitteln ist neben dem besten Calcium-Lieferanten oder den versteckten Calcium-Räubern ebenfalls ein zentrales Thema.

Workshop 3
Sturzprophylaxe – vor dem ersten Schritt
Referent: Dr. Georg Schick (BSNW), Dipl.-Sportl. und Sportwissenschaftler mit dem Schwerpunkt gerontologische und geriatrische Aspekte des Sports

In herkömmlichen Programmen zur Sturzprophylaxe werden die Teilnehmer sofort auf die Beine gestellt, um mit der Schulung des Gleichgewichts zu beginnen. Dieser Workshop soll demonstrieren, wie wichtig und lohnend es ist, Übungen im Sitzen voranzustellen, um Körper und Psyche konditionell, koordinativ und sensorisch auf Übungen im Stand vorzubereiten.

Workshop 3
Sturzprophylaxe – Schulung des dynamischen Gleichgewichts
Referentin: Iris Müller (BSNW), Dipl. Sportl. und Sporttherapeutin (DVGS)

Die meisten Stürze ereignen sich bei Bewegungsaktivitäten und stehen in ursächlichem Zusammenhang mit der Einschränkung der motorischen Leistungsfähigkeit. Der zentrale Risikobereich für Stürze ist der Gang. Neben Kraft und Ausdauer zählt die Schulung des dynamischen Gleichgewichts zu den Hauptin¬halten der Sturzprophylaxe. Es gilt, Bewegungen anzubieten, die mit einer ständigen Verlagerung des Körperschwerpunktes einhergehen und damit das dynamische Gleichgewicht schulen

Downloads der Handzettelinfos:

 
2009-10-17-knochengesundheit-osteoporose-handzettel.pdf (52869bytes)
2009-10-17-sturzprophylaxe-handzettel-workshops.pdf (26173bytes)
2009-10-17Ernährung-Vortrag-Mertel.pdf (845666bytes)
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